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Sanshou PDF Drucken

 

Sanshou- Sich frei ausbreitende Hände 

Sanshou gehört zu den Kampfkunsttechniken des Taijiquan. Übersetzt bedeutet es "Sich frei ausbreitende Hände". Es wird eine feste Form und auch die freie Anwendung der Techniken geübt.

Die Sanshou-Form besteht aus zwei Hälften oder "zwei Händen". Ein Partner übernimmt die "erste Hand" der andere die "zweite Hand". Die beiden Formen sind so verzahnt, dass die "erste Hand" eine Herausforderung gibt, auf die die "zweite Hand" reagiert und in dieser Reaktion bereits eine neue Herausforderung enthalten ist.

So entsteht ein sehr schönes Spiel zwischen den beiden Partnern in dem die Anwendungen der Taijiformen in einem klar gesteckten Rahmen geübt werden können.

Die Prinzipien:

  • Entspannte Struktur
  • Bewegung entsteht aus der Mitte
  • Folding und Yielding
  • Sinken und Jie Jin

Für jede Form werden die Prinzipien sorgfältig geübt und bei den Anwendungen beachtet. Im "freien Sanshou" können die Techniken und Prinzipien dann ähnlich wie im Tuishou als Kamptkunst angewendet werden.

Sanshou ist einerseits eine schöne Partnerform, die alle Übungsaspekte einer Taiji-Form bietet und dazu die Auseinandersetzung mit einem Partner ermöglicht, andererseits ist Sanshou auch eine faszinierende Kampfkunst, deren Techniken auf ein freies Spiel nicht nur mit Taijiquan-Spielern vorbereitet.

Sanshou wird in unseren Seminaren in der Tradition von Peter Ralston unterrichtet.

 
 

 


 

 

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